Kategorie: Aktuelles

Versteckte Rentenreform: Verlust von Krankengeld bei Bezug der Flexirente ab 01.01.2027

Auf einen Blick: Ab 1. Januar 2027 droht nun ganz konkret der Verlust von Krankengeld bei Bezug der Flexirente: Wer eine Altersrente als Teilrente mit mehr als zwei Drittel der Vollrente bezieht (über 66,66 %), hat keinen Anspruch auf Krankengeld mehr. Darunter bleibt der Anspruch erhalten. Sowohl für Bestandsrentenbezieher wie auch künftige Neurentner gilt die gleiche Regelung – entscheidend ist die Rentenhöhe am 1. des Monats, in dem die Arbeitsunfähigkeit eintritt. Frühere Befürchtungen sind damit eingetreten. Praktisch können Probleme entstehen: Arbeitgeber müssen die Beitragsgruppe anpassen, was oft nicht zeitnah geschehen wird. Finanzielle Abwägung und strategische Planung zu dieser verstecken Rentenreform werden bald notwendig.

Die bisherige Rechtslage: Kein Verlust von Krankengeld bei Bezug der Flexirente – unabhängig von der Teilrentenhöhe

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Rentenreform 2026: Was die Reformvorschläge der Rentenkommission bedeuten (können)

Auf einen Blick:
Die Rentenkommission 2026 empfiehlt mit der Rentenreform, die Regelaltersgrenze ab Jahrgang 1965 schrittweise von 67 auf bis zu 67,5 Jahre anzuheben (§§ 35, 235 SGB VI). Die Altersgrenze für die Rente für langjährig Versicherte (35 Beitragsjahre, §§ 36, 236 SGB VI) soll zeitnah von 63 auf 64 Jahre steigen. Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren (§§ 38, 236b SGB VI) soll abgeschafft werden. Vorzeitiger Renteneintritt ist dann nur noch mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) oder über eine neue Härtefallregelung möglich, die an das Konzept der Berufsunfähigkeit anknüpfen könnte. Sehr wichtig könnten Altersteilzeit-Vereinbarungen werden, die noch vor einem Kabinettsbeschluss vereinbart wurden. Alle Empfehlungen sind noch kein Gesetz – aber die Koalition aus CDU/CSU und SPD dürfte sich in weiten Teilen an diesen Empfehlungen orientieren. Die politischen Beratungen sind zum Herbst angesetzt. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Vorschläge im Bereich „Altersrenten“ zusammen und wird regelmäßig aktualisiert (zuletzt am 03.09.2026).

Regelaltersgrenze steigt (Empfehlung 5)

Die Kommission empfiehlt, die Regelaltersgrenze nach 2031 (also ab 2032) an die Lebenserwartung zu koppeln. Das Verhältnis: Zwei Drittel eines Lebenserwartungsgewinns sollen der Erwerbsphase zugutekommen, ein Drittel der Rentenphase.

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Rente mit 70 in Dänemark

Dänemark hat sie bereits, die Rente mit 70. Während in Deutschland die Diskussion um eine mögliche Rentenreform und die Anhebung des Renteneintrittsalters noch im vollem Gange ist, hat unser nördlicher Nachbar Dänemark bereits konkrete Fakten geschaffen. Dort wurden im Frühjahr 2025 zwei Änderungen im Rentensystem beschlossen: die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf letztlich 70 Jahre (beginnend ab Geburtsjahrgang 1971) sowie eine neue Regelung, die auch Parlamentarier zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung verpflichtet. Doch welche Auswirkungen hat das für Versicherte, die sowohl in Deutschland als auch in Dänemark gearbeitet haben? Ein Blick auf die Rolle des europäischen Rechts gibt hier Aufschluss.

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Falle Flexirente: Droht der Wegfall von Krankengeld bei Flexirente?

München, 09.05.2026: Droht der Wegfall von Krankengeld bei Flexirente? Seit dem 1. Januar 2023 ist das Arbeiten neben dem Bezug einer Altersrente so attraktiv wie nie zuvor – die Hinzuverdienstgrenzen sind seither komplett entfallen. Viele erfahrene Fachkräfte nutzen die Möglichkeit, ihr Einkommen aufzubessern und gleichzeitig ihre Expertise weiterhin im Berufsleben einzubringen – eine Entwicklung, die von der Politik ausdrücklich gefördert wird, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Doch nun sorgt ein neuer Vorschlag für erhebliche Verunsicherung: Der Anspruch auf Krankengeld für Rentnerinnen und Rentner, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, soll unter bestimmten Umständen gestrichen werden.
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Rentenerhöhung 2026: +4,24 % ab Juli — was die Rentenanpassung für Sie bedeutet

Zum 1. Juli 2026 kommt die Rentenerhöhung: Die gesetzlichen Renten steigen für Millionen Rentnerinnen und Rentner sowie alle Versicherten in Deutschland um 4,24 Prozent. Angesichts der spürbaren Kostenentwicklung in vielen Lebensbereichen ist das eine grundsätzlich positive Nachricht. Die jährliche Rentenanpassung folgt dabei grundsätzlich der allgemeinen Lohnentwicklung — aber nicht ausschließlich — und stellt sicher, dass die Renten und Rentenanwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung an der wirtschaftlichen Dynamik teilhaben.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, was die Rentenerhöhung 2026 konkret für Sie bedeutet. Wir schauen uns nicht nur die neuen Zahlen an — ich erkläre auch, warum von dieser systematischen Erhöhung nicht nur die heutigen Rentenempfänger profitieren.
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Kommt die Rente mit 70?

Könnte länger leer bleiben: Die Ruhestandsbank.

Warum 2026 ein Schlüsseljahr für die Rente werden könnte

Kommt die Rente mit 70? Werden Rentenarten wie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gestrichen? Steigen die Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn? Und vor allem: Ab wann könnte all das greifen? Diese Fragen beschäftigen zunehmend diejenigen, die in den kommenden 5 bis 10 Jahren in Rente gehen möchten.

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Flexirente – Ein Jahr Erfahrung mit der neuen, neuen Flexirente

Die Flexirente in diesen Sinne gibt es nun seit 1.7.2017. Seither hat sie einige Entwicklungen durchgemacht, auch Änderungen in anderen Rechtsgebieten gingen damit einher. Bedeutsame Änderung war ab dem Jahr 2020 die Anhebung der Hinzuverdienstgrenze von 6.300 € auf rund 46.000 € pro Kalenderjahr. Seit dem 1.1.2023 ist die Hinzuverdienstgrenze nun gänzlich entfallen. Die Altersrente kann nun also erwerbsfreundlich, wie es so schön im technischen Jargon der Bundesagentur für Arbeit heißt, bezogen werden. Doch Obacht: der Arbeitslosengeldanspruch kann dennoch wegfallen.
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Mit Kombi-Rentenantrag besser noch 2023 in Rente!

Nachfolgend die Pressemitteilung des Bundesverbandes der Rentenberater e.V., bei Fragen hierzu wenden Sie sich sehr gerne auch an mich. Generell ist zu empfehlen, dass Sie sich spätestens ab dem 62. / 63. Lebensjahr zu den Rentenansprüchen und deren Ausgestaltung beraten lassen, noch immer sind die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten rund um die „Flexirente“ unbekannt.

Mit Kombi-Rentenantrag besser noch 2023 in Rente!

Kurios: Mehr Rente bei früherem Rentenbeginn.

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Fristen ist das Coronavirus egal.

Fristen ist das Coronavirus egal. Denken Sie deshalb bitte daran, dass der Rentenantrag rechtzeitig gestellt wird, Widerspruch und Klage fristgemäß erhoben werden. Sie wurden von Ihrer Krankenkasse nach § 51 SGB V aufgefordert, einen Rehaantrag oder Rentenantrag zu stellen? Auch diese Frist muss eingehalten werden.

Rentenanträge rechtzeitig stellen

Rentenanträge sollten nach derzeitigem Stand besser früher als später gestellt werden, da nach meiner Einschätzung Rückstaus in der Bearbeitung entstehen können. Auf die Rententräger kamen schon durch die ab 2021 greifende Grundrente umfangreiche Belastungen hinzu, durch die coronavirusbedingten Einschränkungen nun noch viel mehr.Read more

Mütterrente II – nur wenige müssen diese gesondert beantragen.

Sie kommt nun auch für die Bestandsrentner: die Mütterrente II. Wer schon vor dem 1.1.2019 eine gesetzliche Rente bezogen hat, sollte den Zuschlag von rund 16 Euro brutto für jedes vor 1992 geborene Kind von Amts wegen, also automatisch, erhalten. Die ersten Nachzahlungen gehen seit März ein, manchmal ist das Geld sogar eher auf dem Konto als der Bescheid im Briefkasten.

Der Zuschlag muss nicht extra beantragt werden. Falls Sie aber auch Ende Juni noch keinen Bescheid erhalten haben, sollten Sie sich rein vorsorglich bei der Deutschen Rentenversicherung melden.

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